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Über das Spiel

Civilization II ist der 1996 erschienene Nachfolger des legendären Globalstrategiespiels Civilization. Wie dieses wurde es bei MicroProse unter der Regie von Designer Sid Meier entwickelt.

Wichtigste Neuerungen waren neben einer zeitgemäßeneren Präsentation – verbesserte Grafik, mehr Musik, Videos – und einer stark verbesserten Bedienoberfläche diverse Detailänderungen am Spielprinzip. Diese umfassten etwa einen Ausbau des Kampfsystems um Trefferpunkte und Feuerstärke der Einheiten, erweiterte Diplomatieoptionen, viele neue Einheiten, Technologien und Gebäude sowie kleinere Änderungen in fast allen anderen Bereichen. Civ 2 ist der einzige Teil der Reihe, in dem Schauspieler die Berater für die Bereiche Militär, Wissenschaft, Wirtschaft, Außenbeziehungen und soziales Wohlbefinden mimen und dem Spieler in spielzeitgemäßer Kleidung teilweise recht amüsant präsentierte Tipps geben.

Aufgrund dieses Feintunings, ohne das klassische Spielprinzip zu beschädigen, gilt Civ 2 bis heute bei vielen Fans als bester Teil der Serie, auch wenn es manchmal satirisch als Civilization 1,5 bezeichnet wird.

Langes Leben war dem Spiel durch den gegenüber dem Vorgänger stark verbesserten Szenarioeditor garantiert, den die Fangemeinde intensiv nutzte und bis heute nutzt. Das erste Addon Conflicts in Civilization fügte eine Vielzahl historischer Szenarios der Originalentwickler sowie eine Szenario-Skriptsprache hinzu. Einen riesigen Fortschritt bedeutete das zweite Addon Fantastic Worlds, das es erstmals ermöglichte, das komplette Spiel umzubauen, bis hin zu Einheiten, Fortschritten und ganzen Spielmechaniken. So wurden sogar Weltraum- und Fantasyszenarios möglich, die sich bis heute großer Beliebtheit erfreuen.

Außerdem erschien für das Originalspiel eine Multiplayer-Erweiterung, als Ersatz für das nicht eingehaltene Versprechen, Civilization 2 von Beginn an mit einem Multiplayer Modus auszustatten.

Danach gab es Civilization 2 noch in Form von diversen Bundle-Paketen (Gold Edition, Collector’s Edition, Ultimate Edition). Als letzte Variante erschien noch eine runderneuerte Version namens Test of Time (in Anspielung auf den Untertitel des ersten Teils) mit technischen Erweiterungen der Skriptmöglichkeiten zur Szenarioerstellung.

Die Open-Source-Variante des Spiels namens Freeciv hat eine möglichst große Regelkompatibilität zu Civilization II zum Ziel. Freeciv wurde unter anderem auf die Plattformen GNU/Linux, BSD, Unix, AmigaOS, Mac OS X und Windows portiert. (looki.de)

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